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Canon Powershot S95

Die Canon Powershot S95 hat eigentlich ein klares Erscheinungsbild: Unspektakulär schwarz, unaufgeregt, langweilig und fast schon Anti-Premium, dazu auch noch teuer: Wer die Canon Powershot S95 sein Eigen nennen will, muss für die ab Ende August 2010 erhältliche Kamera 409€ bezahlen. Damit spielt sie in einer Liga, in der wir auch die ersten günstigen DSLRs finden.

Was berechtigt die schnöde aussehende Kamera, einen derart hohen Preis einzufordern? Ihre Leistung präsentiert sich ja eher am unteren Rand von dem, was aktuell Digitalkameras aus der 150€-Liga bieten. Die Auflösung, die der 1/1,7-Zoll-CCD einfängt, beträgt gerade einmal 10 Megapixel, die Reihenaufnahme bietet auch nur 1,9 Bilder pro Sekunde. Wer jedoch mit der Canon Powershot S95 einmal gearbeitet hat, sollte schnell ihr Spezialgebiet entdecken.

Nämlich spätestens dann, wenn man sie im Low-Light-Modus verwendet hat. In diesem wird zum einen die Auflösung auf relativ mickrige 2,5“ herunter gebrochen, das kann mittlerweile jedes halbwegs aktuelle Handy besser. Doch dafür sind nun ISO-Werte von bis 12.800 nutzbar – ein erstaunlicher Wert, der – in Kombination mit dem Blitz der Canon Powershot S95 – für richtig gute und belichtete Aufnahmen sorgt, und das auch in tiefster Nacht.

Canon Powershot S95